Die Bahnhofstraße im Wandel der Zeit …

Um 1900 war die Bahnhofstraße noch von ländlicher Struktur geprägt. Umliegend gab es viele Wiesen mit angrenzenden Feldern. Der Heuplatz (heute der „Platz des 23. April“) mit seinen vielzähligen Scheunen diente den Köpenicker Ackerbürgern zum Trocknen des Heus. Erst ab 1842, nach dem Bau der Eisenbahn Bahnhof Köpenick, nahm die Ansiedlung hier zu. Von der Altstadt zum Bahnhof Köpenick fuhr ab 1882 die Pferdebahn erst eingleisig und dann ab 1895 zweigleisig die Bahnhofstraße entlang. Drei Jahre darauf wurde die Bahnhofstraße neu reguliert, gepflastert und bepflanzt. Einige dieser Bäume sind davon heute noch zu sehen.

Das Haus, im dem sich heute unsere Physiotherapie Wendlandt befindet, wurde von 1925 – 1927 durch den Beamten-Wohn-Verein gebaut und zunächst als Wohnraum genutzt.

Doch wir waren nicht die ersten in diesem Haus, die sich der Gesundheit verschrieben haben: Im Jahre 1941 wohnte und praktizierte in diesen Räumen schon eine Masseurin: Anny Hülsenbeck. 1968 wurden diese Räume dann vom staatlichen Gesundheitswesen in Anspruch genommen und werden seitdem ausschließlich als Praxisräume genutzt – … und das bis heute.(Quellenverweis: Heimatmuseum Köpenick).